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Nachhaltiger verpacken, EPR-Kosten senken

Papier ist nicht nur bei vielen Verpackungen eine nachhaltigere Alternative zu Kunststoff. Es hat auch klare Vorteile, wenn es um die Gesamtkosten geht, das zeigt sich auch im Vergleich von Verpackungen für Haferflocken.

Viele Hersteller von Markenartikeln stehen vor der Herausforderung, den steigenden Anforderungen durch die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) gerecht zu werden. Eine Lösung: Barrierepapiere. Damit werden Verpackungen nicht nur nachhaltiger, sondern auch kosteneffizienter.

Total Cost of Ownership – mehr als nur Materialkosten

Die „Total Cost of Ownership“ (TCO) ist eine finanzielle Schätzung, die helfen soll, die direkten und indirekten Kosten eines Produkts oder einer Dienstleistung zu ermitteln. Für den Umstieg von Kunststoff- auf Papierverpackungen bedeutet das, nicht nur den Materialpreis und die Verarbeitungskosten zu betrachten. Auch die indirekten Kosten, wie EPR-Gebühren, sind entscheidend, um den echten Vorteil von Papierverpackungen zu erkennen.

Praxisbeispiel Haferflockenverpackung

Wir vergleichen zwei Haferflockenverpackungen mit den Maßen 300 mm x 265 mm und 500 g Inhalt.

Was bedeutet EPR?

EPR steht für „Extended Producer Responsibility“ (erweiterte Herstellerverantwortung) und ist ein umweltpolitischer Ansatz, der Marken für den gesamten Lebenszyklus ihrer Verpackungen finanziell verantwortlich macht. Die Hersteller zahlen dementsprechend EPR-Gebühren auf der Grundlage der in Verkehr gebrachten Mengen an Verpackungen oder Produkten.

Die Regeln unterscheiden sich in Europa und weltweit. Außerdem können unterschiedliche EPR-Gebühren anfallen, abhängig davon, in welchen Abfallströmen Verbraucherinnen und Verbraucher die Verpackung entsorgen und wie die Verpackung zusammengesetzt ist. In einigen Fällen können auch Recycling-Zertifikate, Wiederverwendungspotenzial oder der Anteil an recyceltem Material eine Rolle spielen.

Transparenter Beutel mit Haferflocken freigestellt vor neutralem Hintergrund platziert

OPP-Folie (Oriented Polypropylene), 73 g/m² (80 micron)*

  • *übliches Flächengewicht für diese Art von Haferflockenbeutel
Blaues Vollkorn-Haferflockenpaket mit Markenaufdruck und Bio-Siegeln freigestellt vor neutralem Hintergrund platziert

Koehler NexPlus® Seal Pure MOB, 72 g/m²

CEPI-zertifiziert, recycelbar, heißsiegelfähig, mit Mineralölbarriere

  • Die Barriere­beschichtung ist eine wasser­basierte Dispersions­beschichtung mit einem Auftrags­gewicht von 6 g/m². Dispersions­beschichtung ist ein etabliertes Verfahren in der Papier­herstellung.
- 56 %

EPR-Kosten im Durchschnitt von 19 europäischen Ländern

Berechnung

Zur Berechnung der EPR-Gebühren – abhängig von Materialzusammensetzung, Recyclingfähigkeit und Land – haben wir die Software Recyda verwendet.

Zur Vereinfachung der Simulation in der Software sind wir in beiden Fällen von einer unbedruckten Verpackung ausgegangen.

Länder im Vergleich: Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Spanien, Schweden.

EPR-Kosten in EUR/t Verpackungen

304

bei Papier

679

bei Kunststoff

EPR-Kosten in EUR/1.000 Verpackungen

1,74

bei Papier

3,94

bei Kunststoff

Mit Koehler NexPlus sinken die EPR-Kosten im Durchschnitt von 19 europäischen Ländern um 56 Prozent – das sind 375 Euro weniger pro Tonne oder 2,20 Euro weniger pro 1.000 Verpackungen.

In einigen Ländern ist die Ersparnis noch deutlicher:

Spanien: 83 % weniger EPR-Kosten (6 €/1.000 Verpackungen)

Belgien: 92 % weniger EPR-Kosten (10 €/1.000 Verpackungen)