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Bunte nucao-Snackbeutel für Mandeln, Erdbeeren und andere Sorten liegen verstreut auf türkisem Hintergrund mit Nüssen.

Zum Dahinschmelzen

Es kommt nur auf die inneren Werte an? Von wegen. Das Schokoladen-Start-up nucao setzt als Vorreiter der Branche auf nachhaltige, kreislauffähige Primärverpackung aus 100 Prozent Papier – hergestellt von Koehler Paper.

Schokolade. Den meisten Menschen wird allein bei diesem Wort schon warm ums Herz. Zumindest in Deutschland, denn kaum eine andere Nation der Welt ist ähnlich schokoverliebt: 8,12 Kilo verspeisten hiesige Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2025 pro Kopf, schätzt das Datenportal Statista.

Mathias Tholey teilt diese Leidenschaft – allerdings nicht nur aus Gründen des Geschmacks. Denn so sehr der Wirtschaftsingenieur und Heilpraktiker die zartschmelzende Versuchung seit Kindheitstagen liebt, so klar sieht er auch ihr enormes Potenzial in puncto Nachhaltigkeit. Und einen Teil dieses Potenzials will der Mitbegründer des Schokoladen-Start-ups nucao entfalten – mit Unterstützung von Koehler Paper.

Rohstoff mit dunklen Seiten

„Kakao ist ein tolles Gewächs. Aber sein Anbau kann unter ganz unterschiedlichen Bedingungen erfolgen“, berichtet der Unternehmer und verweist auf die bekannten negativen Begleiterscheinungen wie Kinderarbeit, Pestizid-Einsatz und Entwaldung. Um konkrete Zahlen zu nennen: Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen wurden im Jahr 2024 weltweit 5,2 Millionen Tonnen Kakaobohnen geerntet. Allein gut 36 Prozent davon stammen von der Elfenbeinküste, wo nach Angaben des WWF in manchen Regionen 90 Prozent der Wälder abgeholzt und durch Kakaoplantagen ersetzt wurden.

Deswegen spendet nucao drei Prozent vom Umsatz an Aufforstungsprojekte und setzt auf ökologisch produzierten Fairtrade-Kakao von peruanischen Kooperativen. Diese fördern mit Agroforstwirtschaft, also einer Kombination aus Land- und Forstwirtschaft auf derselben Produktionsfläche, Biodiversität sowie Erosionsschutz und verzichten auf Pestizide. Das kommt der Gesundheit der Konsumierenden zugute: „Es geht uns nicht nur um Umwelt und Produktionsbedingungen, sondern auch um die Gesundheit“, so Tholey. „Deshalb sind all unsere Produkte bio und vegan, sie enthalten 30 Prozent weniger Zucker als übliche Schokoladen, keine Aromastoffe und kommen mit wenigen, dafür hochwertigen, Zutaten aus.“

Portrait von Mathias Tholey

Ob man Nachhaltigkeit schmeckt? Nein. Sie hat aber dennoch Auswirkungen auf den Genuss, weil man mit besserem Gewissen konsumiert. Vielen Menschen ist das mit Blick auf Klimawandel und fairen Handel sehr wichtig.

Mathias Tholey, Mitgründer und Geschäftsführer von nucao

Rundherum nachhaltig

Und die Produkte sind noch eines: nachhaltig verpackt. Genau hier kommt Koehler Paper ins Spiel. Denn seit Ende 2022 verwendet nucao bei seinen Schokofrüchten der Dachmarke nucao als erster Schokoproduzent auf dem Markt eine Primärverpackung aus 100 Prozent Papier. Als Primärverpackung bezeichnet man das Material, das direkt mit dem Produkt in Verbindung kommt. Hier ist es das Papier Koehler NexPlus® Advanced. Das kann nach Gebrauch ins Altpapier, und die Fasern können im Sinne der Kreislaufwirtschaft vielfach wiederverwendet werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffhüllen reduzieren solche flexiblen Papierverpackungen den CO2-Fußabdruck signifikant1. Koehler NexPlus® Advanced ist im Standard-Papierrecycling gemäß CEPI recyclingfähig.

„Wir hatten vom ersten Riegel an einen hohen Anspruch in Bezug auf nachhaltige Verpackungen und sind hier bei unserer Gründung 2016 noch auf gähnende Leere in der Verpackungsbranche gestoßen“, erinnert sich Tholey. Er und seine beiden Mitgründer Thomas Stoffels und Christian Fenner haben sich daher gemeinsam mit anderen Start-ups mit heimkompostierbaren Verbundmaterialien beschäftigt, die allerdings nicht rezyklierbar waren. Aus einem Kompostierungsprozess resultieren schließlich keine neuen Rohstoffe, die für die Herstellung weiterer Güter verwendet werden können. Mit diesem Rohstoffverlust wollte sich nucao nicht zufriedengeben. 2021 kam dann der Kontakt zu Koehler Paper zustande – sowie zu einem Mitbewerber. Die lange Erfahrung und die hohe Produktqualität des badischen Familienunternehmens haben das Leipziger Trio dann aber schnell überzeugt. Tholey hebt drei Aspekte besonders vor:

  1. Haptik: Das Material fühlt sich sehr natürlich und wirklich nach Papier an.

  2. Maschinengängigkeit: Viele Maschinen sind auf Kunststoffe ausgelegt, die Umstellung auf das kreislauffähige Papier funktioniert jedoch sehr gut.

  3. Funktionalität: Das Papier verfügt über gute Sauerstoff-, Mineralöl- und Fettbarrieren, was für den Kontakt mit Schokolade notwendig ist.

  • 1 Quelle: Plastics Europe, Plastics – the Facts 2021 + oxidisation of PP; EcoInvent 3.6 – coated paper production + municipal incineration of paperboard; 30.08.2023

Gesamtes Sortiment umgestellt

Gerade der Produktschutz ist in der Lebensmittelindustrie sehr wichtig, wie Tholey erklärt. „Wir haben unsere Schokoladen in Papier von Koehler Paper verpackt, wochenlang im Wärmeschrank gelagert und hinterher sensorisch getestet – mit sehr guten Ergebnissen.“ Da sich diese Ergebnisse auch im echten Leben bestätigt haben, verkauft nucao mittlerweile auch seine Schokoriegel und -tafeln in 100 Prozent Papier. Das gesamte Sortiment wurde mit Koehler Paper auf Papierverpackungen umgestellt. Damit hätte das Start-up – vorerst – das Maximum an Nachhaltigkeit im Bereich Verpackungen erreicht, denn neben der Primärverpackung von Koehler Paper nutzt es nachhaltige Sekundärverpackungen und Umkartons von anderen Lieferanten – alles ausschließlich papier- oder pappbasierte Materialien von hoher Rezyklierbarkeit. „Vielleicht werden in Zukunft ja noch nachhaltigere Grundmaterialien entwickelt, etwa ein Zellstoff aus agroforstwirtschaftlichem Anbau“, sagt Tholey und betont: „Es geht schließlich immer noch besser.“