Mehrwegbesteck ist in und der Trend kommt zur Abwechslung nicht aus den sozialen Medien, sondern vom Gesetzgeber. Die Europäische Union verbietet unter anderem Besteck aus Einwegplastik. Das brachte die Betreiber vieler Großküchen, Kliniken und Cateringunternehmen ins Grübeln. Wenn schon kein Plastik mehr, dann wollten sie auch bei der Verpackung des Bestecks ohne Kunststoff auskommen. Wie das gelingen kann, zeigen die Franz Veit GmbH und Koehler Paper.
Ganz ohne Hülle geht es manchmal nicht, etwa wenn Cateringunternehmen Mahlzeiten für tausende
Fluggäste zusammenstellen. Dann kommt es darauf an, dass das Personal den kompletten Bestecksatz
inklusive Serviette mit nur einem Handgriff auf das Tablett legen kann. Neben der Zeitersparnis ist
auch Hygiene ein wichtiger Faktor. Wird Besteck offen zur Selbstbedienung angeboten, fassen es viele
Menschen an und es kann Bakterien und Viren übertragen. Ein Risiko, das es gerade in
Gemeinschaftseinrichtungen wie Kantinen zu vermeiden gilt.
Partnerschaft für nachhaltige Verpackung
Hygienisch und zugleich nachhaltig eingetütet – diesen Wunsch erfüllen die Franz Veit GmbH und
Koehler Paper mit einer gemeinsamen plastikfreien Verpackung. Koehler Paper stellt das Koehler
NexPlus® Seal Pure Papier her, der Verpackungsspezialist aus dem fränkischen Hirschaid schneidet es
auf die gewünschte Breite zu und wickelt es zu Rollen, die genau auf die Besteckverpackungsmaschinen
abgestimmt sind. Und nicht nur das: „Wir bedrucken das Papier im Design des Kunden mit Druckfarben,
die für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind. Koehler NexPlus®-Papier eignet sich dafür
sehr gut, weil es besonders glatt ist und die Farben gut haften“, erklärt Geschäftsführer Christoph
Ettel.
In der Verpackungsmaschine wird die Papierbahn zu einer Tasche geformt, in die Messer, Gabel und
Löffel – ein großer für die Suppe, ein kleiner für das Dessert – hineinfallen. Die Serviette kommt
obenauf. Die Siegeleinheit presst die Kanten zusammen, bis der Besteckbeutel rundherum geschlossen
ist. Nichts kann herausrutschen, der Inhalt bleibt sauber und trocken und vor allem bleiben alle
Teile zusammen. „Bis zu 800 Bestecksätze kann so eine Maschine in der Stunde verarbeiten“, erklärt
Bernhard Eberlein, Vertriebsleiter Industrierollen bei Franz Veit. „Diese Leistung wird erwartet,
egal ob die Maschine mit Kunststofffolie oder mit flexiblem Verpackungspapier beschickt wird. Die
Taschen müssen in jedem Fall geräuschlos versiegelt und exakt getrennt werden.“
800
Bestecksätze kann eine Verpackungsmaschine pro Stunde verarbeiten.
Wir sind der Rollenspezialist.
Christoph Ettel,Geschäftsführer Franz Veit GmbH
Reißfest und recycelbar
Diesen Anspruch erfüllt die Produktlinie Koehler NexPlus®, denn genau dafür haben die Fachleute von
Koehler Paper sie entwickelt und optimiert. Sie sorgen dafür, dass das Papier genauso schnell durch
die Maschine läuft wie Folie. „Gleichzeitig ist das Papier widerstandsfähig und reißfest. Das ist
gerade bei der Besteckverpackung wichtig, damit die Gabelzinken nicht durchstechen. Das Papier
besteht aus Frischfasern, schließlich wird das Besteck mit den Lebensmitteln in den Mund genommen.
Außerdem kann die Bestecktasche nach Gebrauch über das Altpapier recycelt werden und hilft so den
Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Rollen von breit bis schmal
Seit einigen Jahren arbeite man mit Koehler Paper bei den flexiblen Verpackungspapieren zusammen und
das laufe hervorragend, lobt Christoph Ettel. Es ist die Fortsetzung einer Kooperation, die bereits
Jahrzehnte dauert und mit Thermopapieren begann. „Wir machen aus den großen Rollen, die wir von
Papierherstellern wie Koehler Paper bekommen, viele kleine Rollen“, beschreibt Ettel das
Kerngeschäft der Franz Veit GmbH. Mit Kassenrollen ist das Unternehmen groß geworden und zum
Marktführer aufgestiegen. Von den Papierstreifen, die in deutschen Supermärkten, Tankstellen und
Fast-Food-Restaurants aus den Kassen quellen, werden viele an den beiden Standorten in Oberfranken
und Sachsen zugeschnitten. Franz Veit kann aber auch ganz schmal – vier Millimeter schmal, um genau
zu sein. Das Unternehmen ist Europas größter Hersteller von Luftschlangen und produziert die
Gute-Laune-Rollen zu Anlässen wie Halloween, Silvester und dem Oktoberfest – klassisch fünffarbig
gestreift, im Metallic-Look oder im Design des Kunden. Außerdem beliefert Franz Veit die
unterschiedlichsten Industriezweige. Metallverarbeitende Betriebe nutzen Zwischenlagenpapier, damit
frisch gewalzte Teile für Autokarosserien nicht zerkratzen. Im Baugewerbe werden Dachpappe-Rollen in
Papier gewickelt und die Lebensmittelindustrie setzt zunehmend auf Pappschalen und -teller, weil
sich die Kundschaft vom Plastik abwendet und nachhaltigere Lösungen bevorzugt.
Was gestern noch in Folie verpackt war, soll morgen in Papier verpackt werden.
Bernhard Eberlein, Vertriebsleiter Industrierollen bei Franz Veit GmbH
Die Zukunft wird plastikfrei
Viele Industriebereiche kämpfen mit konjunkturbedingten Schwankungen. Ettel sondiert deshalb
zukunftsfähige und stabile Geschäftsfelder für sein Unternehmen und schätzt Koehler Paper mit seinen
flexiblen Verpackungspapieren als starken Partner. „Was gestern noch in Folie verpackt war, soll
morgen in Koehler NexPlus®-Papier verpackt werden“, pflichtet Vertriebsleiter Eberlein bei. Als
aussichtsreichsten Markt sehen beide den Lebensmittelsektor, und das nicht nur wegen der
Binsenweisheit „Gegessen wird immer“. Bei Koehler Paper teilt man diese Prognose und betont die
Vielseitigkeit der flexiblen Verpackungspapiere. Durch die modularen Barrieren gegen Sauerstoff,
Fett, Wasserdampf und Mineralöle könnten schon viele Lebensmittel in Papier verpackt werden, die
zurzeit noch in Folie im Supermarktregal liegen. Hier ist man sich sicher: Die Zukunft gehört dem
Papier.
Koehler-NexPlus®-Barriereeigenschaften für Lebensmittel
Kekse brauchen es möglichst trocken, Nüsse mögen keinen Sauerstoff und Schokolade ist fettig. Alle sind in Verpackungen aus Koehler NexPlus®-Papier gut aufgehoben, und die Barrieren gegen Sauerstoff, Wasserdampf, UV-Strahlung, Fett und Mineralöle sind modular kombinierbar.
Mit gutem Gewissen aufreißen
Die modularen Eigenschaften von Koehler NexPlus®
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